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Die teuersten Briefmarken der Welt: Ursprünge und Rekordverkäufe

Entdecken Sie die fesselnden Geschichten hinter den fünf teuersten Briefmarken der Welt! Erforschen Sie die faszinierenden Hintergründe, legendären Druckfehler und atemberaubenden Auktionspreise, die diese winzigen Papierstücke zu begehrten Schätzen gemacht haben. Tauchen Sie ein in eine Reise durch die Zeit und philatelistische Wunder, die Sammler und Geschichtsinteressierte gleichermaßen begeistern werden. Lesen Sie weiter, um die Geheimnisse dieser seltenen und wertvollen Juwelen zu enthüllen!

Das Briefmarkensammeln, auch Philatelie genannt, ist ein Hobby, das Millionen von Menschen weltweit fasziniert. Unter den unzähligen Briefmarken, die im Laufe der Jahre produziert wurden, sind einige wenige zu hoch begehrten Schätzen geworden, die bei Auktionen astronomische Preise erzielen. Hier erkunden wir die fünf teuersten Briefmarken der Welt und beleuchten ihre Ursprünge sowie die rekordverdächtigen Beträge, für die sie verkauft wurden.

Eine Reproduktionsanzeige von der seltensten Briefmarken der Welt. Die Briefmarken sind ordentlich auf einem antiken Holztisch angeordnet, vor einem schlichten Hintergrund, um ihre Details und historische Bedeutung hervorzuheben.
Eine Reproduktionsanzeige von der seltensten Briefmarken der Welt. Die Briefmarken sind ordentlich auf einem antiken Holztisch angeordnet, vor einem schlichten Hintergrund, um ihre Details und historische Bedeutung hervorzuheben.

Die British Guiana 1c Magenta

Ursprung:

Die British Guiana 1c Magenta wurde 1856 im damaligen Britisch-Guayana (heute Guyana) herausgegeben. Aufgrund eines Briefmarkenmangels beauftragte der örtliche Postmeister eine lokale Druckerei mit der Herstellung dieser provisorischen Briefmarke. Sie wurde in schwarzer Tinte auf magentafarbenem Papier gedruckt und zeigt ein Segelschiff sowie das Motto der Kolonie: „Damus Petimus Que Vicissim“ (Wir geben und erwarten im Gegenzug).

Ein detailliertes Bild der British Guiana 1c Magenta-Briefmarke, die 1856 herausgegeben wurde. Die Briefmarke hat eine markante achteckige Form und ist in Magenta gedruckt. Sie weist aufgrund ihres Alters filigrane Designs und blasse Schrift auf. Es gibt einen schwarzen Poststempel und eine Unterschrift quer über der Briefmarke.
Bild: Ein detailliertes Bild der British Guiana 1c Magenta-Briefmarke, die 1856 herausgegeben wurde. Die Briefmarke hat eine markante achteckige Form und ist in Magenta gedruckt. Sie weist aufgrund ihres Alters filigrane Designs und blasse Schrift auf. Es gibt einen schwarzen Poststempel und eine Unterschrift quer über der Briefmarke.

Rekordverkauf:

2014 wurde diese einzigartige Briefmarke bei einer Auktion von Sotheby’s für beeindruckende 9,48 Millionen US-Dollar verkauft, was einen neuen Weltrekord für die teuerste Briefmarke aufstellte. Der Käufer war der bekannte Schuhdesigner Stuart Weitzman, der dieses Juwel seiner Sammlung hinzufügte.

Die Treskilling Yellow

Ursprung:

Die Treskilling Yellow ist eine schwedische Briefmarke, die 1855 herausgegeben wurde. Es handelt sich um eine Fehldruckmarke, da die 3-Skilling-Marke in Blaugrün gedruckt werden sollte. Aufgrund eines Druckfehlers wurden jedoch einige Exemplare in Gelb gedruckt, was sie extrem selten macht.

Gelbe 3-Skilling-Marke aus Schweden, 1855, eine der teuersten Briefmarken der Welt. Ein einzigartiges Beispiel für einen Farbfehler.
Bild: Gelbe 3-Skilling-Marke aus Schweden, 1855, eine der teuersten Briefmarken der Welt. Ein einzigartiges Beispiel für einen Farbfehler.

Rekordverkauf:

Der letzte dokumentierte Verkauf der Treskilling Yellow erfolgte 2010, als sie für einen nicht veröffentlichten Betrag an ein internationales Konsortium verkauft wurde. Obwohl der genaue Preis nicht bekannt gegeben wurde, wird angenommen, dass sie etwa 2,3 Millionen US-Dollar erzielte und damit ihren Status als eine der wertvollsten Briefmarken der Welt behielt.

Die Penny Black

Ursprung:

Die Penny Black wurde 1840 herausgegeben und ist die weltweit erste selbstklebende Briefmarke, die im Vereinigten Königreich eingeführt wurde. Sie zeigt ein Profil von Königin Victoria und wurde entwickelt, um das Postsystem zu vereinfachen. Obwohl sie nicht von Natur aus selten ist, treiben ihre historische Bedeutung und der Zustand bestimmter Exemplare ihren Wert in die Höhe.

Eine klassische Briefmarke, bekannt als Penny Black. Sie zeigt ein Seitenprofil von Königin Victoria in einem monochromen Schwarz-Weiß-Farbschema. Das Profil der Königin ist nach links gerichtet, und sie trägt eine Krone auf dem Kopf. Der Hintergrund der Briefmarke ist schwarz mit komplexen, filigranen Mustern. Oben steht das Wort 'POSTAGE' und unten ist die Wertangabe 'ONE PENNY' eingraviert. In den unteren Ecken befinden sich die Buchstaben 'M' und 'H'.
Bild: Eine klassische Briefmarke, bekannt als Penny Black. Sie zeigt ein Seitenprofil von Königin Victoria in einem monochromen Schwarz-Weiß-Farbschema. Das Profil der Königin ist nach links gerichtet, und sie trägt eine Krone auf dem Kopf. Der Hintergrund der Briefmarke ist schwarz mit komplexen, filigranen Mustern. Oben steht das Wort 'POSTAGE' und unten ist die Wertangabe 'ONE PENNY' eingraviert. In den unteren Ecken befinden sich die Buchstaben 'M' und 'H'.

Rekordverkauf:

Im Jahr 2011 wurde ein einwandfreies Exemplar der Penny Black auf einem Umschlag bei einer Auktion für 348.000 Pfund (etwa 560.000 US-Dollar) verkauft. Der hohe Preis spiegelt ihre historische Bedeutung und den hervorragenden Zustand der Marke wider.

Der sizilianische Farbfehler The Sicilian Error of Color

Ursprung:

Der sizilianische Farbfehler ist eine italienische Briefmarke, die 1859 herausgegeben wurde. Es handelt sich um eine 10-Grana-Marke, die versehentlich in Blau statt in der vorgesehenen Farbe Orange gedruckt wurde. Nur eine Handvoll dieser Fehldruckmarken existiert, was sie extrem selten und wertvoll macht.

Ein Reproduktionsbild der Briefmarke The Sicilian Error of Color. Die Briefmarke ist blau und zeigt ein Profilporträt eines bärtigen Mannes in der Mitte. Die Briefmarke hat ein abgenutztes, gealtertes Aussehen mit einem schwarzen Poststempel, der das Design teilweise bedeckt.
Bild: Ein Reproduktionsbild der Briefmarke "The Sicilian Error of Color". Die Briefmarke ist blau und zeigt ein Profilporträt eines bärtigen Mannes in der Mitte. Die Briefmarke hat ein abgenutztes, gealtertes Aussehen mit einem schwarzen Poststempel, der das Design teilweise bedeckt.
Quelle: Von Stable MARK, eigenes Werk, www.stablemark.com

Rekordverkauf:

Im Jahr 2011 wurde eine dieser seltenen Marken bei einer Auktion von David Feldman für 1,8 Millionen Euro (etwa 2,6 Millionen US-Dollar) verkauft. Ihre Seltenheit und die Geschichte hinter ihrem Druckfehler tragen erheblich zu ihrem hohen Wert bei.

Die Inverted Jenny

Ursprung:

Die Inverted Jenny ist eine amerikanische Briefmarke, die 1918 herausgegeben wurde und für ihren berühmten Druckfehler bekannt ist. Die Marke zeigt ein Curtiss JN-4 Flugzeug, das versehentlich kopfüber gedruckt wurde. Nur 100 dieser Fehldruckmarken wurden jemals gefunden, was sie bei Sammlern äußerst begehrt macht.

Ein Bild der US-Luftpostmarke, bekannt als die Inverted Jenny Air Mail Issue von 1918. Die Briefmarke hat einen roten Rand mit der Aufschrift „U.S. POSTAGE“ oben und „24 CENTS“ unten. In der Mitte befindet sich ein umgedrehtes Bild eines blauen Doppeldeckers.
Bild: Ein Bild der US-Luftpostmarke, bekannt als die Inverted Jenny Air Mail Issue von 1918. Die Briefmarke hat einen roten Rand mit der Aufschrift „U.S. POSTAGE“ oben und „24 CENTS“ unten. In der Mitte befindet sich ein umgedrehtes Bild eines blauen Doppeldeckers.

Rekordverkauf:

Im Jahr 2016 wurde ein Block von vier Inverted Jenny-Marken bei einer Auktion von Robert A. Siegel für 4,8 Millionen US-Dollar verkauft. Dieser Verkauf unterstrich den enormen Wert und die Anziehungskraft dieser ikonischen Fehldruckmarke.

Die Inverted Swan

Ursprung:

Die Inverted Swan ist eine australische Briefmarke, die 1855 in Westaustralien herausgegeben wurde. Sie zeigt einen Schwan, der aufgrund eines Druckfehlers verkehrt herum gedruckt wurde. Dieser seltene Fehler hat sie zu einem begehrten Stück unter Sammlern gemacht.

Eine detaillierte Illustration der seltenen Inverted-Swan-Briefmarke aus Westaustralien. Die Briefmarke hat eine rechteckige Form mit einem achteckigen blauen Rand, beschriftet mit „WESTERN AUSTRALIA“ an den Seiten und „FOUR PENCE“ oben und unten.
Bild: Eine detaillierte Illustration der seltenen Inverted-Swan-Briefmarke aus Westaustralien. Die Briefmarke hat eine rechteckige Form mit einem achteckigen blauen Rand, beschriftet mit „WESTERN AUSTRALIA“ an den Seiten und „FOUR PENCE“ oben und unten.

Rekordverkauf:

1983 wurde ein Block von vier Inverted Swan-Marken für 1,5 Millionen US-Dollar verkauft. Der einzigartige Druckfehler und seine Seltenheit tragen zu seinem hohen Wert bei.

Der Zinnoberrote Merkur

Ursprung:

Die Red Mercury ist eine österreichische Zeitungsmarke, die 1856 herausgegeben wurde. Sie zeigt ein Bild von Merkur, dem römischen Götterboten. Die Marke ist in Rot gedruckt, was die seltenste und wertvollste Farbvariante darstellt.

Ein Bild der Briefmarke „The Red Mercury“ (Zinnoberrote Merkur). Die Briefmarke hat eine quadratische Form mit einem verzierten roten Rand, der in jeder Ecke kleine Blumendesigns zeigt. Innerhalb des Randes befindet sich ein detailliertes Profilbild von Merkur, dem römischen Gott, in Rot dargestellt. Die Worte „ZEITUNGS“ oben, „K.K.“ und „POST“ an den Seiten und „STÄMPEL“ unten sind innerhalb des Randes eingraviert.
Bild: Ein Bild der Briefmarke „The Red Mercury“ (Zinnoberrote Merkur). Die Briefmarke hat eine quadratische Form mit einem verzierten roten Rand, der in jeder Ecke kleine Blumendesigns zeigt. Innerhalb des Randes befindet sich ein detailliertes Profilbild von Merkur, dem römischen Gott, in Rot dargestellt. Die Worte „ZEITUNGS“ oben, „K.K.“ und „POST“ an den Seiten und „STÄMPEL“ unten sind innerhalb des Randes eingraviert.

Rekordverkauf:

Im Jahr 2016 wurde eine Red Mercury-Marke für 40.000 Euro (etwa 45.000 US-Dollar) verkauft. Ihre Seltenheit und einzigartige Farbe machen sie bei Sammlern sehr begehrt.

Die Inverted Dendermonde

Ursprung:

Die Inverted Dendermonde ist eine belgische Marke, die 1920 herausgegeben wurde. Sie zeigt das Rathaus von Dendermonde, das versehentlich auf dem Kopf stehend gedruckt wurde. Dieser Druckfehler hat sie zu einer der begehrtesten belgischen Marken gemacht.

Ein Bild der invertierten Dendermonde-Briefmarke aus Belgien. Die Briefmarke hat eine rechteckige Form mit einem verzierten Rand, der die Wertangabe „65“ in den Ecken zeigt. Oben ist das Wort „BELGIQUE“ eingraviert und unten „BELGIE“. Das zentrale Bild, das auf dem Kopf stehend gedruckt ist, zeigt eine detaillierte Ansicht der Stadt Dendermonde mit kunstvollen architektonischen Elementen. Die Briefmarke weist eine gedämpfte Farbpalette in Brauntönen und Violett auf und zeigt Alters- und Abnutzungserscheinungen.
Bild: Ein Bild der invertierten Dendermonde-Briefmarke aus Belgien. Die Briefmarke hat eine rechteckige Form mit einem verzierten Rand, der die Wertangabe „65“ in den Ecken zeigt. Oben ist das Wort „BELGIQUE“ eingraviert und unten „BELGIE“. Das zentrale Bild, das auf dem Kopf stehend gedruckt ist, zeigt eine detaillierte Ansicht der Stadt Dendermonde mit kunstvollen architektonischen Elementen. Die Briefmarke weist eine gedämpfte Farbpalette in Brauntönen und Violett auf und zeigt Alters- und Abnutzungserscheinungen.

Rekordverkauf:

Im Jahr 2013 wurde eine Inverted Dendermonde für 75.000 Euro (etwa 85.000 US-Dollar) verkauft. Ihre Seltenheit und der einzigartige Druckfehler tragen zu ihrem hohen Wert bei.

Die Baden 9 Kreuzer Fehldruck

Ursprung:

Die Baden 9 Kreuzer ist eine deutsche Briefmarke, die 1851 herausgegeben wurde. Sie wurde versehentlich in der falschen Farbe gedruckt; statt in Rosa wurde sie in Grün gedruckt. Nur wenige Exemplare dieses Fehlers existieren.

Ein Bild der Briefmarke „The Baden 9 Kreuzer“. Die Briefmarke hat eine quadratische Form mit einem aufwändigen Randdesign, das in jeder Ecke kleine Blumenmuster zeigt. Im zentralen Bereich befindet sich ein verziertes kreisförmiges Design mit der großen Zahl „9“ in der Mitte. Oben ist das Wort „BADEN“ eingraviert, mit weiteren deutschen Inschriften rund um den Rand und „Freimarke“ unten. Die Farbpalette ist hauptsächlich dunkelblau und hellblau, und die Briefmarke zeigt Alters- und Abnutzungserscheinungen.
Bild: Ein Bild der Briefmarke „The Baden 9 Kreuzer“. Die Briefmarke hat eine quadratische Form mit einem aufwändigen Randdesign, das in jeder Ecke kleine Blumenmuster zeigt. Im zentralen Bereich befindet sich ein verziertes kreisförmiges Design mit der großen Zahl „9“ in der Mitte. Oben ist das Wort „BADEN“ eingraviert, mit weiteren deutschen Inschriften rund um den Rand und „Freimarke“ unten. Die Farbpalette ist hauptsächlich dunkelblau und hellblau, und die Briefmarke zeigt Alters- und Abnutzungserscheinungen.

Rekordverkauf:

Im Jahr 2008 wurde eine Baden 9 Kreuzer-Fehlermarke für 1,3 Millionen Euro (etwa 1,5 Millionen US-Dollar) verkauft. Der einzigartige Druckfehler und ihre Seltenheit machen sie sehr wertvoll.

Die ersten zwei Marken von Mauritius

Ursprung:

Die ersten beiden Marken von Mauritius, bekannt als die „Post Office“-Marken, wurden 1847 herausgegeben. Sie sind die ersten britischen Kolonialmarken und bei Sammlern sehr begehrt. Die Marken wurden in zwei Nennwerten gedruckt: einen Penny (orange) und zwei Pence (blau).

Die berühmten roten und blauen Mauritius-Briefmarken. Die linke Briefmarke ist blau und zeigt das Profil einer Frau mit der Aufschrift „POSTAGE“ oben, „MAURITIUS“ rechts und „TWO PENCE“ unten. Die rechte Briefmarke ist rot und zeigt dasselbe Profil einer Frau mit der Aufschrift „POSTAGE“ oben, „MAURITIUS“ rechts und „ONE PENNY“ unten. Beide Briefmarken haben schwarze Stempelmarkierungen und weisen Alters- und Gebrauchsspuren auf, die ihren historischen Wert unterstreichen.
Bild: Die berühmten roten und blauen Mauritius-Briefmarken. Die linke Briefmarke ist blau und zeigt das Profil einer Frau mit der Aufschrift „POSTAGE“ oben, „MAURITIUS“ rechts und „TWO PENCE“ unten. Die rechte Briefmarke ist rot und zeigt dasselbe Profil einer Frau mit der Aufschrift „POSTAGE“ oben, „MAURITIUS“ rechts und „ONE PENNY“ unten. Beide Briefmarken haben schwarze Stempelmarkierungen und weisen Alters- und Gebrauchsspuren auf, die ihren historischen Wert unterstreichen.

Rekordverkauf:

Im Jahr 1993 wurde eine Zwei-Pence-Blau Mauritius-Marke für 1,1 Millionen US-Dollar verkauft. Die Seltenheit und historische Bedeutung dieser Marken tragen zu ihrem hohen Wert bei.

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